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Endlich Somoto!

Als aller erstes wollte ich nochmal sagen, dass alles was ich so erzähle, meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen sind und man diese nicht verallgemeinernd auf Nicaragua anwenden kann.

So jetzt ist eine Woche vergangen seit ich in Somoto angekommen bin und es ist viel passiert. Ich habe meine Gastfamilie für das Jahr kennengelernt und mit meiner Arbeit beim MCN begonnen.Es waren also echt aufregende Tage.

Meine Gastfamilie ist super nett und offen. Sie besteht aus meiner Gastmutter, ihrem neunjährigen Sohn und der Großmutter. Das Haus in dem ich wohne ist auch ein Hostel, was bedeutet das öfters mal andere Besucher aus verschiedenen Ländern da wohnen, bald auch eine andere deutsche Freiwillige.

Der einzige Nachteil hier ist, dass es nur zwei mal am Tag fließend Wasser gibt und dass um sechs Uhr und um eins. Heißt also für mich jeden Tag um sechs Uhr morgens zum duschen aufstehen. Auf der Arbeit konnte ich mich bis jetzt noch nicht wirklich nützlich machen und saß viele Zeit einfach nur rum, oder hab Spanisch gelernt. Das lag daran, dass es einmal nichts zu tun gab und zum andern, dass mein Mentor nicht in der Stadt war. Zudem lag ich zwei Tage lang mit einer Erkältung flach und musste Zuhause bleiben, um wieder gesund zu werden.

Normalerweise besteht meine Arbeit daraus, Workshops vorzubereiten, in die umliegenden Dörfer zu fahren und diese dann durchzuführen. Das ist auch die Hauptarbeit meiner Organisation. Die Projekte haben verschiedene Schwerpunkte, von Menschenrechten, Gewalt gegen Frauen, Aufklärung und Umweltbildung ist alles dabei. Dabei arbeiten sie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus den umliegenden Dörfern zusammen und besuchen diese auch öfters.

Wichtig ist dabei, dass Menschen mit Behinderung bewusst integriert und eingeladen werden. Ihr Ziel ist es, dass Zusammenleben zu verbessern und auf Missstände aufmerksam zu machen. Ich finde das echt interessant und hoffe, dass ich so schnell wie möglich mitarbeiten kann.

Sonst ist in Somoto nicht so viel los, besonders Abends nicht. Tagsüber kann man sich gut im Park, den Geschäften und in Cafes aufhalten, aber Abends ist es schwer von einem Punkt zum anderen gelangen. Aber damit habe ich keine Probleme, da mir sonst die Stadt sehr gut gefällt und man unter der Woche eh super müde von der Arbeit ins Bett fällt. Am Wochenende hat man viele Möglichkeiten in umliegende Städte zu fahren. Heute zum Beispiel, waren wir in Condega und haben drei andere Freiwillige dort besucht.

Unser erster richtiger Urlaub ist auch schon für nächste Woche geplant. Da zwei Tage Feiertage (zur Unabhängigkeit Nicaraguas) Feiertage sind, nutzen wir diese um für fünf Tage, nach Leon ans Meer zu fahren.

Sonst spielt sich so langsam der Alltag ein, das Spanisch wird auch schon besser, obwohl ich immernoch sehr damit zu kämpfen habe und man fängt an sich zurecht zu finden. Das Essen ist auch echt super lecker und zum Glück etwas leichter als in Estelí .

12.9.16 02:27
 
Letzte Einträge: Förderkreis, von Frankfurt nach Estelí


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Mirco / Website (12.9.16 07:20)
Hi Paula,

freut mich sehr zu hören, dass Du dich dort so wohl fühlst. Ich finde deine Aufgabe dort sehr interessant. Respekt, dass Du so etwas angehst. Danke für deinen schönen Bericht.
Du siehst, ich lese aufmerksam wie es dir dort so ergeht.
Gruß aus Ningbo - Mirco

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