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    Hallo, doch da schon :)



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Hallo!

Ich werde nach meinem Abitur, ab August diesen Jahres einen Freiwilligendienst in Nicaragua machen.

Dieser dauert 12 Monate und währenddessen werde ich in einem gemeinnützigen Projekt mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung arbeiten.

Diesen Blog habe ich angelegt, damit alle, die sich für meine Erlebnisse und Erfahrungen in dieser Zeit interessieren, die Möglichkeit haben, sich jederzeit darüber zu informieren.

Ich werde versuchen so oft wie Möglich Berichte und Fotos hochzuladen, da ich aber nicht weiß inwiefern ich Internetzugang haben werde, bleibt die Regelmäßigkeit der Berichte noch offen.

 

Ich hoffe ihr habt viel Spaß beim lesen!

 
Schule: Integrierte Gesamtschule in Bonn Beuel



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Blog

von Frankfurt nach Estelí

Es sind mittlerweile ein paar Tage hier in Nicaragua vergangen und es gibt sehr viel zu erzählen.

Erstmal tut es mir leid, dass ich erst jetzt was schreibe, aber der Eintrag den ich vor ein paar Tagen geschrieben hatte, hat sich gelöscht und ich habe erst jetzt Zeit dafür gefunden einen neuen zu schreiben.

 

Um am Anfang zu beginnen:

Am Mittwoch hat die Reise nach Estelí begonnen. Nach langer Zeit und wenig Schlaf, kamen wir um ein Uhr Nachts Ortszeit, also neun Uhr morgens in Deutschland an.

Alle waren sehr müde und vielen, auch mir viel es sehr schwer sich an den Gedanken zu gewöhnen, für ein Jahr hier zu leben.

Gerade während der Flüge schwankten die Gefühle zwischen Angst, Überforderung, aber auch Vorfreude, auf alles was noch kommt.


Am nächsten Morgen ging es dann in die Gastfamilien.

Während für die meisten anderen aus der Gruppe das die Familie war, in der sie für das Jahr leben werden, ist es für mich und vier andere Freiwillige nur für die nächsten zwei Wochen.

Wir werden am 2.9. weiter in den Norden fahren, wo ich zum Beispiel mit Ida, meiner Mitfreiwilligen, in Somoto leben und arbeiten werden.

Die ersten Eindrücke von Nicaragua waren enorm.

Von den Gerüchen und den kaputten Straßen, während der Busfahrt von Managua(Wo unser Flugzeug gelandet ist) nach Estelí, der Geräuschkulisse, bis zum Wetter.

Fast alles ist hier ein anders, als ich es aus Deutschland kenne.

Zum Beispiel, dass der Tag hier um sechs Uhr morgens mit einem lauten Alarm beginnt, der in ganz Estelí zu hören ist. Die meisten Einwohner sind diesen so gewöhnt, dass es lauter Beschwerden gab als er ausgeschaltet wurde und man den Alarm wieder einführte.

Zudem ist es hier auch schon um halb sieben Abends komplett dunkel und es sind kaum noch Menschen auf der Straße

Eine Sache, an die ich mich immer noch gewöhnen muss, ist die kalte Dusche.

In Nicaragua gibt es kein warmes Wasser aus der Leitung, was auch für mich als Warmduscher bedeutet, sich Tag für Tag mit kaltem Wasser zu waschen.

Zudem ist es nachwievor schwierig für mich, mich auf Spanisch zu verständigen. Zwar ist es in den paar Tagen schon besser geworden und die meisten Nicaraguaner nehmen Rücksicht auf einen, dennoch fällt es mir schwer mich zu unterhalten.

Aber ich denke, dass sich das schnell verbessern wird, da ich jetzt für 10 Tage einen Sprachkurs habe und man durch den Kontakt mit der Gastfamilie und im Alltag dazu gezwungen ist Spanisch zu reden.

Was seit dem Wochenende allgegenwärtig ist, ist der beginnende Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl in Nicaragua.

Überall hängen Fahnen der Regierungspartei, der Frente Sandinista und es wird über Lautsprecher und Plakate Werbung für Daniel Ortega, dem aktuellen Präsidenten gemacht.

Am Samstag morgen wurden wir alle um halb fünf Uhr morgens von lauten Böllern geweckt, welche den Wahlkampf der Frente Sandinista eingeläutet haben.

Warum das so früh am Morgen für zwei Stunden sein musste habe ich immernoch nicht verstanden :D.

Ich finde Estelí ist echt eine sehr spannende und schöne Stadt. Es gibt viele Bars, Cafés, aber auch einfache Straßen haben durch die bunten, verschiedenen Häuser ihren eigenen Charme.

Trotzdem gab es schon einige Herausforderungen, die wir zu bewältigen hatten. Wie das Taxifahren am Abend, oder das Zurechtfinden mit den Adressen.

Diese sind nicht wie in Deutschland mit Staßennamen und Hausnummern, sondern es wird ein Ort genannt der allgemein bekannt ist, wie eine Schule oder eine Kirche und dann die jeweilige Entfernung in „Cuatras“ Richtung Norden, Süden, Osten und Westen beschrieben.

Es hat echt eine Weile gedauert, bis ich einigermaßen den Dreh raus hatte.

Obwohl ich Estelí sehr spannend finde, freue ich mich schon auf die Kleinstadt Somoto und das Leben und meine Arbeit dort und kann es kaum erwarten dort hinzufahren.

Ich hoffe jetzt habt ihr schonmal ein kleines Bild von meinem Leben hier bekommen.


Hasta luego!

24.8.16 03:57


Förderkreis

Hey,

so das ist jetzt mein aller erster EIntrag in meinem Blog

Es dauert zwar noch bis es richtig losgeht, dennoch gibt es einige Dinge die schon jetzt gemacht werden müssen.

Einer davon ist das Sammeln von Spenden für das Welthaus Bielefeld.

Damit ein solcher Freiwilligendienst auch für alle möglich ist, gibt es das Programm „Weltwärts“. Das ist ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, über den Organisationen wie das Welthaus Bielefeld entsenden. Für alle Freiwilligen, die über das Programm ihren Dienst leisten, fallen keinerlei Kosten an. Gefördert wird das Programm von dem Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dadurch werden 75% der anfallenden Kosten übernommen, die verbleibenden 25% muss die Entsendeorgsnisation übernehmen.

Da das Welthaus Bielefeld nicht profitorientiert arbeitet, werden die Freiwilligen gebeten, einen sogenannten Förderkreis aufzubauen, wodurch ein Teil der restlichen Kosten abgedeckt werden.

Das bedeutet, dass ich bis zu meiner Ausreise, mit einer Spende von 215- 230 € pro Monat oder 2580-2760 € pro Jahr, gebeten werde, zu der Durchführung des weltwärts- Programms beizutragen.

Dies geschieht auf freiwilliger Basis und bei Nichterbringung dieser Spenden, kann der Freiwillige trotzdem ausreisen.

Ein weiteres Ziel mit dem Sammeln der Spenden, ist das direkte Auseinandersetzen mit der Organisation und dem Projekt. Zudem wird gehofft, dass eine möglichst breite Masse von Menschen dadurch darüber informiert werden, die sich dann auch längerfristig für Entwicklungsarbeit und die Projekte des Welthauses interessieren.

Ich würde mich sehr über Unterstützung freuen!

Es gibt zwei Möglichkeiten zu  spenden. Einmal über ein Formular, welches ich habe und euch schicken kann und über das Internet auf einer Spendenplattform mit dem Namen betterplace.org. Dort habe ich mir eine Seite angelegt über der man direkt an das Welthaus Bielefeld spenden kann. Der Link dazu wäre: http://betterplace.org/p41305

Wenn jemand noch mehr Informationen haben möchte oder persönlich mit mir sprechen möchte, kann mich gerne kontaktieren, ich stehe jederzeit bereit

 Danke für das Interesse!

Liebe Grüße

Paula

25.3.16 15:28


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